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build-shiny-module

pjt222
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Metareactdesign

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This skill helps developers create reusable Shiny modules with proper namespace isolation and reactive communication between components. It's designed for breaking large Shiny apps into manageable, testable units and avoiding namespace conflicts. Use it when you need to reuse UI components across applications or organize complex app logic.

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Documentation


name: build-shiny-module description: > Wiederverwendbare Shiny-Module mit UI/Server-Paaren erstellen. Behandelt Namespace-Isolation, Kommunikation zwischen Modulen über reactive Values und die Integration in die Haupt-App. Verwenden, wenn App-Logik in verwaltbare Teile aufgeteilt, UI-Komponenten wiederverwendet oder Namespace-Konflikte in großen Shiny-Apps vermieden werden sollen. license: MIT locale: de source_locale: en source_commit: 6f65f316 translator: claude-opus-4-6 translation_date: 2026-03-16 allowed-tools: Read Write Edit Bash Grep Glob metadata: author: Philipp Thoss version: "1.0" domain: shiny complexity: intermediate language: R tags: shiny, modules, namespacing, reactive, r-packages

Shiny-Modul erstellen

Wiederverwendbare Shiny-Module mit korrekt isolierten Namespaces und sauberer API erstellen.

Wann verwenden

  • App-Logik in verwaltbare, testbare Einheiten aufteilen
  • UI-Komponenten über mehrere Apps oder App-Teile wiederverwenden
  • Namespace-Konflikte in großen Shiny-Apps mit vielen Inputs/Outputs vermeiden
  • Teams arbeiten an verschiedenen App-Teilen unabhängig voneinander

Eingaben

  • Erforderlich: Modulname (z. B. dataFilter, plotViewer)
  • Erforderlich: Welche Daten/Werte das Modul empfangen und zurückgeben soll
  • Optional: Ob das Modul reaktive Werte zurückgeben soll (für Modul-zu-Modul-Kommunikation)

Vorgehensweise

Schritt 1: Modul-Struktur planen

Die Modul-API definieren, bevor Code geschrieben wird.

Für jedes Modul entscheiden:

  • Inputs (Parameter der UI-Funktion): Statische Konfiguration — Beschriftungen, Optionen
  • Server-Inputs (Parameter der Server-Funktion): Reaktive Werte von Elternkomponente
  • Outputs (Rückgabewert der Server-Funktion): Reaktive Werte, die andere Module verwenden

Beispiel: Datenfilter-Modul

  • UI bekommt: id, optionale Beschriftungen
  • Server bekommt: data (reaktiv — DataFrame)
  • Server gibt zurück: filtered_data (reaktiv — gefilterter DataFrame)

Erwartet: Klar dokumentierte Modul-API vor Implementierung.

Bei Fehler: Wenn die API unklar ist, mit einer Minimalversion starten und iterieren. Übermäßig komplizierte Modul-APIs sind ein häufiges Problem.

Schritt 2: Modul-UI-Funktion erstellen

Die UI-Komponente mit korrektem Namespace-Handling implementieren.

# R/mod_data_filter.R
#' Datenfilter-Modul UI
#'
#' @param id Modul-ID (wird für Namespace-Isolation verwendet)
#' @param label Beschriftung für Datensatz-Auswahl
#' @export
mod_data_filter_ui <- function(id, label = "Datensatz auswählen") {
  ns <- NS(id)  # Namespace-Funktion erstellen

  tagList(
    selectInput(
      inputId = ns("dataset"),  # ns() auf alle IDs anwenden
      label = label,
      choices = c("iris", "mtcars", "airquality")
    ),
    sliderInput(
      inputId = ns("n_rows"),
      label = "Anzahl Zeilen",
      min = 1,
      max = 150,
      value = 10
    ),
    actionButton(
      inputId = ns("apply"),
      label = "Filter anwenden"
    )
  )
}

Erwartet: Alle Input/Output-IDs werden durch ns() geleitet. UI rendert ohne Fehler.

Bei Fehler: Wenn Fehler wie "undefined input" erscheinen, sicherstellen, dass ALLE IDs (nicht nur einige) durch ns() geleitet werden, einschließlich Outputs in renderUI().

Schritt 3: Modul-Server-Funktion erstellen

Die Server-Logik mit reaktiven Werten und Rückgabewert implementieren.

#' Datenfilter-Modul Server
#'
#' @param id Modul-ID (muss UI-ID entsprechen)
#' @param data Reaktiver DataFrame, der gefiltert werden soll
#' @return Reaktiver gefilterter DataFrame
#' @export
mod_data_filter_server <- function(id, data) {
  # Validierung der Eingaben
  stopifnot(is.reactive(data))

  moduleServer(id, function(input, output, session) {
    # Gefilterte Daten als reaktiven Wert
    filtered <- eventReactive(input$apply, {
      df <- get(input$dataset)
      head(df, input$n_rows)
    }, ignoreNULL = FALSE)

    # Optional: Vorschau im Modul rendern
    output$preview <- renderTable({
      filtered()
    })

    # Reaktiven Wert zurückgeben, damit Elternkomponente ihn verwenden kann
    return(filtered)
  })
}

Erwartet: Server-Funktion verwendet moduleServer(). Reaktive Werte werden korrekt zurückgegeben.

Bei Fehler: Wenn is.reactive(data) fehlschlägt, sicherstellen, dass der Eltern-Server einen reaktiven Ausdruck übergibt (z. B. reactive({ ... })), nicht einen rohen Wert.

Schritt 4: Module in Haupt-App integrieren

Das Modul in app_ui.R und app_server.R (oder app.R) einbinden.

# R/app_ui.R (oder ui in app.R)
app_ui <- function(request) {
  fluidPage(
    titlePanel("Meine App mit Modulen"),
    sidebarLayout(
      sidebarPanel(
        # Modul-UI aufrufen mit eindeutiger ID
        mod_data_filter_ui("filter1", label = "Hauptdatensatz"),
        mod_data_filter_ui("filter2", label = "Vergleichsdatensatz")
      ),
      mainPanel(
        fluidRow(
          column(6, tableOutput("table1")),
          column(6, tableOutput("table2"))
        )
      )
    )
  )
}

# R/app_server.R (oder server in app.R)
app_server <- function(input, output, session) {
  # Reaktive Datenquelle
  raw_data <- reactive({ iris })

  # Modul-Server aufrufen — dieselbe ID wie UI
  filtered1 <- mod_data_filter_server("filter1", data = raw_data)
  filtered2 <- mod_data_filter_server("filter2", data = raw_data)

  # Modul-Outputs in Haupt-App verwenden
  output$table1 <- renderTable({ filtered1() })
  output$table2 <- renderTable({ filtered2() })
}

Erwartet: Beide Modulinstanzen unabhängig voneinander funktionieren. IDs "filter1" und "filter2" isolieren ihre Inputs/Outputs.

Bei Fehler: Wenn Module sich gegenseitig beeinflussen, prüfen ob beide UI und Server denselben id-Parameter verwenden. Unterschiedliche IDs = vollständige Isolation.

Schritt 5: Modul-zu-Modul-Kommunikation

Mehrere Module miteinander kommunizieren lassen.

# Fortgeschrittenes Muster: ReactiveValues für bidirektionale Kommunikation
app_server <- function(input, output, session) {
  # Gemeinsamer Status zwischen Modulen
  shared <- reactiveValues(
    selected_id = NULL,
    filter_active = FALSE
  )

  # Modul 1 aktualisiert shared state
  observeEvent(mod_selector_server("selector", shared = shared), {
    # Modul signalisiert über reactiveValues
  })

  # Modul 2 reagiert auf shared state
  mod_detail_server("detail", shared = shared)
}

Einfacheres Muster — Reaktive weitergeben:

app_server <- function(input, output, session) {
  # Modul 1 gibt reaktiven Wert zurück
  selected_item <- mod_list_server("list")

  # Modul 2 empfängt reaktiven Wert von Modul 1
  mod_detail_server("detail", item = selected_item)
}

Erwartet: Module kommunizieren über reaktive Werte oder reactiveValues ohne direkte Kopplung.

Bei Fehler: Wenn Modul-Kommunikation nicht funktioniert, sicherstellen, dass reaktive Werte nicht "ausgepackt" werden (d. h. selected_item nicht selected_item() beim Weitergeben).

Schritt 6: Modul testen

Modul isoliert mit testServer() testen.

# tests/testthat/test-mod_data_filter.R
library(testthat)
library(shiny)

test_that("data filter module returns filtered data", {
  # Reaktive Testdaten erstellen
  test_data <- reactive({ iris })

  testServer(
    mod_data_filter_server,
    args = list(data = test_data),
    {
      # Input-Werte simulieren
      session$setInputs(dataset = "iris", n_rows = 5, apply = 1)

      # Rückgabewert prüfen
      result <- session$returned()
      expect_s3_class(result(), "data.frame")
      expect_equal(nrow(result()), 5)
    }
  )
})

Erwartet: Tests laufen mit testthat::test_file(). Assertions prüfen Modul-Verhalten.

Bei Fehler: Wenn session$returned() nicht verfügbar ist, sicherstellen, dass Server-Funktion einen reaktiven Wert explizit zurückgibt (letzter Ausdruck oder return()).

Validierung

  • Modul-UI verwendet NS(id) und leitet alle IDs durch ns()
  • Modul-Server verwendet moduleServer(id, ...)
  • Modul gibt reaktive Werte zurück (für Kommunikation mit Elternkomponente)
  • Zwei Modulinstanzen mit verschiedenen IDs sind vollständig isoliert
  • Integration in Haupt-App funktioniert
  • Modul-Tests laufen ohne Fehler

Haeufige Stolperfallen

  • Vergessenes ns() für IDs: Jedes inputId, outputId und ID in tagList muss durch ns() geleitet werden. Fehlende Namespace-Wrapping verursacht subtile Bugs.
  • Reaktive Werte vs reaktive Ausdrücke zurückgeben: reactiveValues und reactive() haben unterschiedliche Aufruf-Syntax. reactiveValues$x vs reactive_expr().
  • Modul-ID-Gleichheit: UI und Server MÜSSEN dieselbe ID verwenden. Selbst ein Tippfehler bricht die Namespace-Isolation.
  • ignoreNULL in eventReactive: Standardmäßig feuert eventReactive nicht, wenn Event-Auslöser NULL ist. ignoreNULL = FALSE für Initialisierung beim Laden.
  • Verschachtelte Module: Module können andere Module enthalten — die Namespace-Funktion korrekt durch alle Ebenen weitergeben.
  • Modul-Tests brauchen reaktive Kontexte: Immer testServer() für Unit-Tests verwenden, da moduleServer() reaktiven Kontext erfordert.

Verwandte Skills

  • scaffold-shiny-app — Shiny-App scaffolden, bevor Module hinzugefügt werden
  • test-shiny-app — vollständige App-Tests mit shinytest2
  • design-shiny-ui — UI-Gestaltung und Theming

GitHub Repository

pjt222/agent-almanac
Path: i18n/de/skills/build-shiny-module
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agentsagentskillsai-assisted-developmentclaude-codeskillsteams

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