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design-cli-output

pjt222
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This skill provides a structured approach to designing CLI terminal output with features like colored text, Unicode icons, and multiple verbosity levels. It covers architecture for reporter functions, status indicators, and ensuring cross-terminal compatibility. Use it when building or standardizing CLI tools to create both human-friendly narrative output and machine-readable JSON.

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Documentation

CLI-Ausgabe entwerfen

Konsistente, mehrstufige Terminal-Ausgabe fuer ein Kommandozeilen-Tool entwerfen.

Wann verwenden

  • Bauen eines neuen Reporter-Moduls fuer ein CLI-Tool
  • Hinzufuegen warmer oder narrativer Ausgabe neben standardmaessiger transaktionaler Ausgabe
  • Standardisieren des Ausgabeformats ueber mehrere Befehle
  • Entwerfen von JSON-Maschinen-Ausgabe parallel zu menschlich lesbarer Ausgabe
  • Auswaehlen von Farben, Glyphen und Verbosity-Stufen fuer ein neues Terminal-Tool

Eingaben

  • Erforderlich: CLI-Tool-Name und primaere Zielgruppe (Entwickler, Operatoren, Endbenutzer)
  • Erforderlich: Befehle die Ausgabe-Formatierung brauchen
  • Optional: Ob eine "Zeremonie"- oder narrative Ausgabe-Variante gewuenscht ist
  • Optional: Branding-Beschraenkungen (Farbpalette, Ton)

Vorgehensweise

Schritt 1: Die Farbpalette definieren

Chalk nutzen um ein benanntes Paletten-Objekt zu erstellen:

Standard-Palette (transaktionale Ausgabe):

let chalk;
try { chalk = (await import('chalk')).default; }
catch { chalk = new Proxy({}, { get: () => (s) => s }); }

// Status colors
const ok = chalk.green;       // success
const fail = chalk.red;       // errors
const warn = chalk.yellow;    // warnings
const info = chalk.cyan;      // identifiers, names
const dim = chalk.dim;        // secondary info, paths
const bold = chalk.bold;      // headers

Warme Palette (Zeremonie/narrative Ausgabe):

const C = {
  flame: chalk.hex('#FF6B35'),   // active elements, fire
  amber: chalk.hex('#FFB347'),   // arriving items, warm highlights
  spark: chalk.hex('#FFF4E0'),   // individual items (sparks/skills)
  ember: chalk.hex('#8B4513'),   // cold/dormant states
  warm:  chalk.hex('#D4A574'),   // neutral warm text
  dim:   chalk.dim,              // background, secondary
  fail:  chalk.red,              // errors stay red (honest)
};

Paletten-Design-Regeln:

  • Immer einen No-Color-Fallback bereitstellen (das Proxy-Muster oben)
  • Hex-Farben fuer benutzerdefinierte Paletten verwenden (chalk.hex('#FF6B35'))
  • Die Fail-/Error-Farbe rot halten unabhaengig vom Paletten-Thema
  • Paletten-Eintraege nach semantischer Rolle benennen, nicht visueller Erscheinung

Erwartet: Ein Paletten-Objekt mit benannten Eintraegen und einem No-Color-Fallback.

Bei Fehler: Wenn chalk nicht verfuegbar ist (gepipte Ausgabe, CI), gibt der Proxy-Fallback Strings unveraendert zurueck. Mit NO_COLOR=1-Umgebungsvariable testen.

Schritt 2: Status-Indikatoren waehlen

Unicode-Glyphen oder ASCII-Zeichen fuer Status-Kommunikation auswaehlen:

ASCII (maximale Kompatibilitaet):

+  created/installed (green)
-  removed/deleted (red)
=  skipped/unchanged (dim)
!  error/warning (red)

Unicode (reicher, braucht UTF-8-Terminal):

✦  item/skill/practice (spark)
◉  active/burning state
◎  cooling/embers state
○  cold/dormant state
◌  available/not installed
✗  failed item
✓  success (use sparingly — not all terminals render it well)

Auswahlkriterien:

  • ASCII fuer Tools die in CI oder gepipten Kontexten laufen
  • Unicode fuer Tools mit interaktiven Terminal-Benutzern
  • Beide via --ascii-Flag oder NO_COLOR-Detection anbieten
  • Glyphen testen in: macOS Terminal, Windows Terminal, VS-Code-Terminal, SSH-Sessions

Erwartet: Ein Glyphen-Set das Status auf einen Blick kommuniziert ohne sich allein auf Farbe zu verlassen.

Bei Fehler: Wenn ein Glyph beim Testen als ? oder Box gerendert wird, durch das ASCII-Aequivalent ersetzen. Das +/-/=/!-Set funktioniert ueberall.

Schritt 3: Verbosity-Stufen entwerfen

Jeder Befehl sollte vier Ausgabe-Stufen unterstuetzen:

StufeFlagZielgruppeInhalt
Default(keine)Mensch am TerminalFormatiert, gefaerbt, informativ
Verbose--verbose oder --ceremonialMensch der Detail willPer-Item-Aufschluesselung, Ankunfts-Sequenzen
Quiet--quietSkripte, CIMinimale Zeilen, Status-Icons, keine Dekoration
JSON--jsonMaschinen-KonsumentenStrukturiert, parsebar, vollstaendig

Implementations-Muster:

function output(data, options) {
  if (options.json) {
    console.log(JSON.stringify(data, null, 2));
    return;
  }
  if (options.quiet) {
    for (const item of data.items) {
      const icon = item.ok ? '+' : '!';
      console.log(`${icon} ${item.id}`);
    }
    return;
  }
  // Default (or verbose) human output
  printFormatted(data, { verbose: options.verbose });
}

JSON-Ausgabe-Regeln:

  • Immer gueltiges JSON (kein Vermischen mit menschlichem Text)
  • Alle Daten enthalten die die menschliche Ausgabe zeigt, plus maschinen-nuetzliche Felder
  • Konsistente Schluessel-Benennung ueber Befehle
  • Exit-Code 0 fuer Erfolg, 1 fuer Fehler (unabhaengig vom Ausgabe-Modus)

Erwartet: Vier klare Ausgabe-Stufen mit konsistentem Verhalten ueber Befehle.

Bei Fehler: Wenn der Verbose-Modus zu laut ist, ihn opt-in machen (--ceremonial) statt einer abgestuften Verbosity-Stufe.

Schritt 4: Stimmregeln etablieren

Den Ton und Stil definieren dem alle Ausgabe-Funktionen folgen. Dies verhindert Inkonsistenz ueber Befehle.

Beispiel-Stimmregeln (vom campfire-Reporter):

  1. Praesens, Aktiv: "mystic arrives" nicht "mystic has been installed"
  2. Keine Ausrufezeichen: Stille Zuversicht. Das Tool schreit nicht.
  3. Metapher ersetzt Jargon: "practices" nicht "dependencies" (nur fuer Zeremonie-Modus)
  4. Fehler sind ehrlich, nicht katastrophal: "A spark was lost" nicht "ERROR: installation failed with exit code 1"
  5. Schlusszeile reflektiert Zustand: Jede Operation endet mit einer Status-Zusammenfassung
  6. Keine Emojis: Unicode-Glyphen tragen visuelles Gewicht ohne dekorativ zu sein
  7. Jedes Wort traegt Information: Wenn ein Wort kein Verstaendnis hinzufuegt, entfernen

Stimmregeln fuer Standard- (Nicht-Zeremonie) Ausgabe:

  • Praegnante, faktische Zeilen
  • Status-Icon + Item-ID + Kontext
  • Zusammenfassungs-Zeile mit Anzahlen
  • Fehlermeldungen schlagen Korrekturmassnahmen vor

Erwartet: Ein geschriebener Satz von 3-7 Stimmregeln denen Ausgabe-Funktionen folgen muessen.

Bei Fehler: Wenn Regeln willkuerlich erscheinen, sie testen: dieselbe Ausgabe mit und ohne jede Regel schreiben. Wenn das Entfernen einer Regel die Ausgabe-Qualitaet nicht aendert, wird die Regel nicht gebraucht.

Schritt 5: Reporter-Funktionen implementieren

Ausgabe in ein Reporter-Modul mit fokussierten Funktionen organisieren:

// reporter.js — standard output
export function printResults(results) { ... }
export function printItemTable(items) { ... }
export function printDetections(detections) { ... }
export function printAudit(auditResults) { ... }
export function printDryRun() { ... }
export function warn(msg) { ... }
export function error(msg) { ... }
export { chalk };

Jede Funktion folgt derselben Struktur:

  1. Leere/Null-Eingabe anmutig behandeln
  2. Layout berechnen (Spaltenbreiten, Padding)
  3. Mit Paletten-Farben ausgeben
  4. Zusammenfassungs-Zeile am Boden

Fuer Zeremonie-Ausgabe ein separates Modul erstellen:

// campfire-reporter.js — warm narrative output
export function printArrival({ teamId, agents, results, ceremonial }) { ... }
export function printScatter({ teamId, agents, results }) { ... }
export function printTend(fires) { ... }
export function printCampfireList({ teams, state, reg }) { ... }
export function printFireSummary({ team, fireData, reg }) { ... }
export function printJson(data) { ... }

Erwartet: Reporter-Funktionen die unabhaengig nutzbar sind — jede behandelt ihre eigene Formatierung ohne von Caller-State abzuhaengen.

Bei Fehler: Wenn Funktionen ueber ~50 Zeilen wachsen, Helfer extrahieren. Eine Reporter-Funktion sollte einfach in Isolation reviewbar sein.

Schritt 6: Ausgabe ueber Umgebungen testen

Verifizieren dass Ausgabe in unterschiedlichen Kontexten korrekt rendert:

# With colors (interactive terminal)
node cli/index.js list --domains

# Without colors (piped)
node cli/index.js list --domains | cat

# With NO_COLOR environment variable
NO_COLOR=1 node cli/index.js list --domains

# JSON mode (parseable)
node cli/index.js campfire --json | jq .

# In CI (typically no TTY)
CI=true node cli/index.js audit

Pruefen auf:

  • Farben zeigen sich korrekt im interaktiven Modus
  • Keine ANSI-Escape-Codes lecken in gepipte/umgeleitete Ausgabe
  • JSON ist gueltig (an jq . pipen zur Verifikation)
  • Unicode-Glyphen rendern in den Ziel-Terminals
  • Spaltenausrichtung haelt mit variierenden Inhalts-Breiten

Erwartet: Ausgabe ist in allen fuenf Kontexten korrekt.

Bei Fehler: Wenn ANSI-Codes lecken, sicherstellen dass chalk NO_COLOR respektiert. Wenn Unicode bricht, einen ASCII-Fallback-Modus bereitstellen.

Validierung

  • Farbpalette hat einen No-Color-Fallback
  • Status-Indikatoren funktionieren in beiden Farb- und No-Color-Modi
  • Alle vier Verbosity-Stufen produzieren nuetzliche Ausgabe
  • JSON-Ausgabe ist gueltig und durch jq parsebar
  • Stimmregeln sind dokumentiert und konsistent befolgt
  • Reporter-Funktionen behandeln leere/Null-Eingabe anmutig
  • Ausgabe getestet in: Terminal, gepipt, NO_COLOR, CI

Haeufige Stolperfallen

  • Menschlichen Text mit JSON vermischen: Im --json-Modus nur gueltiges JSON ausgeben. Eine einzelne verirrte Zeile (wie "DRY RUN") bricht JSON-Parser. Wenn der Befehl beides zeigen muss, sie klar trennen oder den menschlichen Text im JSON-Modus unterdruecken.
  • Hartcodierte Spaltenbreiten: Inhaltslaenge variiert. Math.max(...items.map(i => i.id.length)) nutzen um Padding dynamisch zu berechnen.
  • Farbe ohne Bedeutung: Wenn Farbe der einzige Weg ist Erfolg von Versagen zu unterscheiden, verlieren farbenblinde Benutzer und gepipte Ausgabe Information. Farbe immer mit einem Text-Indikator paaren (+, OK, ERR).
  • Zeremonie im falschen Kontext: Warme narrative Ausgabe ist angemessen fuer interaktive Terminal-Sessions. In CI, Skripten oder --quiet-Modus fuegt sie Rauschen hinzu. Zeremonie-Ausgabe hinter explizite Flags sperren.
  • Die Zusammenfassungs-Zeile vergessen: Benutzer scannen die letzte Zeile zuerst. Jede Operation sollte mit einer einzeiligen Zusammenfassung enden (Anzahlen Erfolg/Versagen/uebersprungen).

Verwandte Skills

  • scaffold-cli-command — die Befehle die diese Ausgabe nutzen
  • test-cli-application — Tests dass Ausgabe Erwartungen entspricht
  • build-cli-plugin — Plugins berichten Ergebnisse durch dieses Ausgabe-System

GitHub Repository

pjt222/agent-almanac
Path: i18n/de/skills/design-cli-output
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agentsagentskillsai-assisted-developmentclaude-codeskillsteams

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